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   13.10.2010

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Tour in die Dolomiten 01. - 08.08.2010

Bei der Planung das Goldwingtreffen in Wahlwies anzufahren wollten wir die Gelegenheit nutzen, wenn wir schon im Süden sind, weiter in die Dolomiten zu fahren. Gedacht - getan. Wir haben uns diesesmal ein Hotel in Welschnofen (östlich von Bozen/Südtirol) ausgesucht und für die Zeit vom 01.08. - 07.08.2010 Zimmer gebucht. Nach den Prospekten und aus dem Internet sollte es sich um ein gutes Hotel handeln. Schauen wir einmal, wenn wir dort ankommen.

Am Sonntag, dem 01.08.2010 war es in Wahlwies dann so weit. Das Treffen war vorüber, die Winger waren im Begriff einzupacken und abzureisen. Gegen 09:30 Uhr haben wir uns (Buddy, Claudia und Mocca, Heino) auf dem Platz getroffen, um uns voneinander zu verabschieden. Claudia und Mocca wollten über Augsburg nach Hause und Buddy und Heino wollten weiter für 6 Tage in die Dolomiten fahren. Um 10:00 Uhr fuhren wir dann bei tollem Wetter los. Von Wahlwies führte uns der Weg am Bodensee entlang bis Lindau, Bregenz, Mellau, Lech, Sankt Anton am Arlberg, über den Arlbergpass, Bruggen, Landeck , Pfunds, Reschenpass nach Meran. Von Meran dann über Bozen nach Welschnofen zum Hotel Schoenwald unserem Ziel. Gegen 19:00 Uhr kamen wir dort wohlbehalten an. Nun hieß es erst einmal Zimmer beziehen und dann Abendessen. Nach dem Abendessen ließen wir den Tag gemeinsam ausklingen.

Am Montag, dem 02.08., sollte unsere erste Tour starten. Als erstes führte uns der Weg nach dem Frühstück in Richtung Bozen. Von dort zum Rittenpass, um dann zu den Erdpyramiden auf dem Ritten zu kommen. Bei den Erdpyramiden handelt es sich um Erdformationen der Natur, die wie Pyramiden aussehen auf deren Spitze ab und zu ein Steinbrocken verblieben ist. Ein sehr sehenswertes Ziel. Nach der Besichtigung fuhren wir weiter über das “Penser Joch” nach Sterzing. In Sterzing angekommen suchten wir im Zentrum einen Parkplatz auf, stellten die Maschinen ab und besichtigten die Stadt. Nach der Besichtigung der Stadt wollten wir über den Jaufenpass zurück. Doch leider fing es an zu regnen, so dass wir die Hauptstraße zurück nach Brixen nahmen. Bevor wir nach Brixen kamen, besichtigten wir die “Franzen-Feste”  ( eine gewaltige Konstruktion, die insgesamt eine Fläche von ca. 1 qkm einnimmt und die aus 3 miteinander verbundenen Komplexen besteht: der unteren Festung (Talwerk), der Mittelfeste und der oberen Festung (Hochwerk)). In Brixen machten wir eine Zwischenstation und besichtigten die kleine historische Stadt. Anschließend fuhren wir zum Hotel zurück, wo wir ca. gegen 18:00 Uhr ankamen.

Am 03.08., dem zweiten Tag unserer Reise, wollten wir zuerst zum Kalterer See fahren. Zuerst fuhren wir nach Bozen und von dort in südlicher Richtung nach Kaltern und dann an den See. Von dort aus ging es dann den Mendelpass hinauf. Es war ein ordentliches Stück Arbeit bis wir oben waren. Aber die Aussicht von dort oben entschädigt für alle Strapazen.

Zurück wollten wir über den Gampenpass sind aber südlich nach Mezzolombardo gefahren, um dann über Laives und Deutschnofen wieder zum Hotel zu gelangen. Gegen 17:30 Uhr landeten wir wieder am Hotel.

Am 3. Tag unserer Mehrtagesfahrt, dem 04.08., hatten wir eine längere Tour zum Gardasee vor. Diesesmal wurde zeitig gefrühstückt, so dass wir rechtzeitig losfahren konnten. Unsere Fahrt zum Gardasee führte uns -bei schönstem Wetter- über Deutschnofen nach Mezzolombardo, über die SP64 nach Fai, nach Molveno an den Largo di Molveno, San Lorenzo, auf die SS421 nach Ballino, an den Largo di Tenno dann nach Riva del Garda an den Gardasee. Von Riva del Garda fuhren wir auf der Westseite des Gardasees bis nach Toscolano-Maderno zur Fähre, um uns von dort nach Torri übersetzen zu lassen. Gegen 13:30 Uhr kamen wir in Toscolano an. Die Fähre sollte -wie wir erfuhren- gegen 14:00 Uhr abfahren. Noch Zeit genug die Fahrkarten zu kaufen und im Schatten eine kleine Pause zu machen. Pünktlich um 14:00 Uhr legte die Fähre ab und legte ca. 30 Min. später in Torri an. Nachdem wir von Bord gefahren sind ging es weiter auf der SS249 in nördlicher Richtung. Der nächste Ort war Malcesine, an dem wir halten und etwas essen wollten. In Malcesine angekommen fuhren wir auf einen Parkplatz direkt vor einer Station der Carabinieris. Nach einem Rundgang am Hafen fanden wir eine kleine Pizzeria und stärkten uns mit einem Salat. Eine Stunde später saßen wir wieder auf unseren Maschinen und fuhren nach Torbole, Arco, Dro und Trento. In Trento fuhren wir anschließend auf der SS12 nach Mezzocorona, Salurn, Neumarkt und Deutschnofen zum Hotel in Welschnofen, wo wir gegen 18:30 Uhr ankamen. Es war eine Tolle Tour, auf der wir viele Eindrücke bekommen konnten.

Am Morgen des 05.08. war Frühstück um 08:30 Uhr angesagt. Es regnete an diesem Morgen in Strömen und sollte nach dem Wetterbericht auch nicht aufhören. Was tun? Wir zogen uns nach dem Frühstück unsere Regenjacken an und gingen zu einer Bushaltestelle, um mit dem Bus nach Bozen in die Stadt zu fahren. Mal etwas anderes. Gesagt - getan. Auf dem Weg zur Bushaltestelle zeigte sich, wie nützlich unser Knirps (Regenschirn) doch ist. In Bozen hielten wir uns den ganzen Tag auf und schnüffelten überall einmal rein, aßen etwas und tranken zusammen Bier. Wir ließen es und so richtig gut gehen. Gegen Spätnachmittag fuhren wir mit dem Bus wieder zurück zum Hotel.

Nun hatten wir noch einen Tag vor unserer Abreise. Es war der 06.08. und es war geplant, heute noch einmal das schöne Wetter zu nutzen und soviel Pässe zu fahre wie es zeitlich geht. Nach dem Frühstück fuhren wir als erstes zum Karerpass, dann nach Canazei rechts zum Fedaiapass an den Fedaiasee. Von hier aus hatte man einen tollen Blick auf den Marmolata, der in den oberen Gipfelbereichen Neuschnee hatte. Weiter fuhren wir auf der SS641 zur SS203, um dann auf die SS48 zu kommen. Der nächste Pass den wir ansteuerten war der Pordoipass. Nach Erreichen steuerten wir das Selljoch an und bewältigten auch diesen Pass, um gleich danach zum Grödener Joch weiter zu fahren. Weiter fuhren wir in Richtung Badia-Abtei, San Martino um dann links zum Würzjoch und Kofeljoch zu kommen. Danach erfolgte dann der “Abstieg” ins Villnößtal, um von dort über Klausen und Bozen wieder ins Hotel zu gelangen. Dieser Tag war ein mit seinen 8 Pässen ein ausgefüllter und anstrengender Tag.

Damit endet auch unser Urlaub in Südtirol. Am nächsten Tag, dem 07.08., fuhren wir wieder in Richtung Heimat.
Es war eine tolle Zeit und hat viel Spaß gemacht.

 

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