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   13.10.2010

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Pfingsttour in die Rhön

Nach längerer Vorbereitung unserer geplanten Pfingsttour für die Zeit vom 21.05. bis 24.05.2010 mit dem Ziel “die Rhön” einmal aus der Sicht auf der Goldwing kennen zu lernen, war es dann am 21.05. so weit. Die Tagestouren in der Rhön waren erarbeitet und die Zimmer bestellt. Morgens um 09:30 Uhr war das Treffen an der ARAL-Tankstelle in Rellingen bei Mercedes-Burmeister festgelegt. Von den ursprünglich gemeldeten 17 Teilnehmern - 10 Maschinen(13 Mitglieder und 4 Gäste), waren es leider kurz vor der Abfahrt vom Treffpunkt nur noch 10 Teilnehmer und 6 Maschinen.

Pünktlich um 10:00 Uhr (21.05.2010) fuhren wir bei herrlichstem Wetter los und direkt in Rellingen auf die Autobahn. Ohne überraschende Hindernisse scheint so eine Planung und Tour nicht abzulaufen. Kurz  vor der Zusammenführung der A7 und A23 HH-Eidelstedt zeichnete sich bereits ein Stau bis zum Elbtunnel ab, so dass wir durch Hamburg über die Elbbrücken auf die Autobahn A1 und A7 auswichen. Dann verlief die Fahrt bis zu unserem Ziel  Gasthof “Rhönlust” in 97653 Bischofsheim/Rhön - Oberweißenbrunn mit ein paar Zwischenstops/Pausen reibungslos. Gegen 18:00 Uhr sind wir dann dort angekommen. Unser Clubkammerad Erich war bereits da. Er hatte morgens noch einen Termin wahrzunehmen und konnte deshalb nicht mit uns zusammen fahren. Er fuhr deshalb nach seinem Termin direkt zum Ziel unserer Übernachtung. Nachdem wir unsere Zimmer eingenommen hatten, kam der gemütliche Tagesabschluss mit einem gemeinsamen Essen und Zusammensein bis zur Schlafenszeit. Für den nächsten Tag war Frühstück zwischen 08:30 und 09:00 Uhr angesagt, da wir gegen 10:00 Uhr auf Tour in die Hessische Rhön gehen wollten.

Am Samstag, dem 22.05.2010,  waren alle pünktlich beim Frühstück, so dass wir um 10:00 Uhr wie geplant losfahren konnten. Vom Gasthof aus fuhren wir (10 Personen mit 6 Maschinen)bei herrlichstem Wetter als erstes über die Hochrhönstraße nach Fladungen zu einem Fränkischem Freilichtmuseum. Hier konnten wir ein Rhön-Zügle mit Plattformwagen - auch "Donnerbüchsen” genannt - deren Streckenverlauf zwischen den Bahnhöfen Fladungen und Mellrichstadt durch das schöne Streutal führte, besichtigen. Dann waren noch zwei  Rangierlokomotiven mit Strömungsgetriebe “Köf 2” und “Köf 3” zu besichtigen.

Unser nächstes Ziel war das “Schwarze Moor” einem besonderen Schutzgebiet und Hochmoor in der Rhön. Hier befand sich auch ein ehemaliges Lager des Reichsarbeitsdienstes von dem nur noch ein Steintor übrig geblieben ist.

Vom “Schwarzem Moor” aus fuhren wir direkt zur Wasserkuppe.
-Mit 950 m. ü. NN. ist es der höchste Berg der Rhön und damit auch die höchste Erhebung in Hessen. An diesem wasserreichen Berg, der überregional als “Wiege des Segelflug” bekannt ist, entspringt die Fulda und weitere 30 Bäche haben hier ihren Ursprung. Neben Motor- und Segelflug gibt es auch ein Gleitschirmparadies. Eine Wetterstation ist auf der Spitze der Wasserkuppe eingerichte. Eine weitere Attraktion ist auch die am Südhang eingerichtete Sommerrodelbahn-. Als wir an der Wasserkuppe ankamen, hatten wir Probleme einen Parkplat für noch 6 Maschinen zu bekommen, da der gesamte Parkplatz mit Motorräder beparkt war. Zum Glück fanden wir noch eine Stelle zum Parken und machten deshalb eine längere Pause.

Dann fuhren wir weiter auf kurvenreichen Strecken durch den “Naturpark Hessische Rhön” und die Orte Dörmbach, Schackau, Niederbieber nach Fulda zum “Dom zu Fulda”. Nachdem wir direkt am Dom einen vernünftigen Parkplatz gefunden hatten, machten wir uns zu Fuss auf den Weg den “Dom zu Fulda” zu besichtigen. Anschließend war auch eine Besichtigung der Marienkirche (rechts) angesagt, die aber leider wegen einigen Hochzeiten geschlossen war. Also gingen wir dann zum Kaffeetrinken in ein am Dom liegendes Cafe, wo es schöne Erdbeertörtchen mit Sahne gab, die uns auch mit Kaffe sehr gut geschmeckt haben. Nach dem Kaffeetrinken fuhren wir wieder in Richtung Gasthof “Rhönlust” durch die Orte Giesel, Neuhof, Kalbach, Büchenberg, Heubach, Motten, Gersfeld nach Oberweißenbrunn, wo wir so gegen 18:00 Uhr ankamen. Nachdem wir unsere Maschinen in der Garage untergestellt hatten ging es zum Abendessen und gemütlichen Beisammensein.

Am 23.05. -Pfingstsonntag- war es wieder tolles Wetter und es sollte Temperaturen bis 25 Grad warm werden. Zwischen 08:30 und 09:00 Uhr war wieder Frühstück angesagt. Pünktlich um 10:00 Uhr fuhren wir in die Bayerische Rhön. Da wir erst nach der Planung dieser Tour uns dazu entschlossen hatten, im Hotel “Jossgrund” in Jossa zum Abend (17:00 Uhr) zu essen und einen Tisch für diese Zeit bestellt hatten, mussten wir den Ablauf etwas verändern. Zunächst führte uns der Weg südlich nach Wildflecken, Riedenberg und Bad Brückenau bis wir nach der Kuranlage von Bad Brückenau in eine sehr kurvige Berg- und Talstreckenführung kamen. Ein Leerpfad für Nichtgeübte. Diese Strecke führte uns durch Züntersbach, Oberzell, Brühl, Grundhelm, Hutten, Schoppenhof nach Schlüchtern. Dann weiter nach “Steinau an der Straße”. Hier fuhren wir auf einen vorher im Navi festgelegten Parkplatz, um nach dem Abstellen unserer Maschinen das “Renaissanceschloss Steinau an der Straße” zu besichtigen. Gleichzeitig gibt es in dem Schloss noch ein Marionettentheater und -museum zu besichtigen. Vor der Besichtigung wollten wir erst einmal in die Eisdiele gehen und ein “schönes” Eis essen. Bei einem hinter dem Schloss liegenden “Italiener” bekamen wir ein hervorragend schmeckendes Eis. Danach gingen wir ein bisschen ausgeruhter und gesättigt zum Marionettenmuseum und anschließend in das Schlossmuseum. Dann fuhren wir auf vielen Umwegen mit einigen Hindernissen zum “Jossgrund” zum Essen. Gegen 19:30 Uhr kamen wir dann an unserem Übernachtungsort wieder an und ließen den Tag bei Getränken und Käse ausklingen. Es war der letzte Abend.

Am 24.05.2010 -Pfingstmontag- war unser Rückreisetag. Frühstück war zu um 08:30 Uhr angesetzt. Um 09:30 Uhr sollte es dann losgehen. Pünktlich kamen wir los und fuhren auf dem schnellsten Weg auf die Autobahn in Richtung Heimat.

Es war wieder eine harmonische und lustige Pfingsttour.

 

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