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Unsere diesjährige Pfingsttour 2009 führt uns zum Bikerhotel “Das Gutshaus” bei
Siedenbüssow in Mecklenburg Vorpommern. Es liegt in der Nähe von Alt Tellin, östlich von Demmin. Da unser Ziel stets gut besucht ist, mussten wir schon 1 Jahr im Voraus
buchen, um überhaupt eine Unterkunftsmöglichkeit zu bekommen. Also haben wir schon kurz vor Pfingsten 2008 die Zimmer bestellt. Und es hatte sich gelohnt.
Am Freitag, dem 29. Mai 2009, war es dann so weit. Treffpunkt war 09:30 Uhr an der ARAL-Tankstelle und Mercedes Burmeister in Rellingen. Alle (Hedi+Eberhard,
Doris+Herrmann, Claudia+Mocca, Buddy und Heino) waren pünktlich am Treffpunkt. Leider sind unsere Clubfreunde Manne+Ingrid wegen Krankheit ausgefallen und
konnten diese Tour nicht mitmachen. Das Wetter war hervorragend. Unsere Clubfreunde Anke+Thomas mussten etwas später fahren und wollten nachkommen.
Von hier aus kamen wir gegen 10:00 Uhr los und fuhren als erstes nach Ratzeburg auf den Parkplatz. Hier wollten wir dann Anke und Thomas treffen und gemeinsam mit 6 Maschinen weiterfahren. Wir fuhren nach einer etwas längeren Pause - unser nächstes
Zwischenziel war Schwerin - außerdem warteten wir auf unsere Clubfreunde - weiter in Richtung Gadebusch, Lützow nach Schwerin. In Schwerin vermieden wir den Stadtkern und fuhren nordwärts
nach Rampe, Büel, Sternberg, Boldebuck, Güstrow, Diekhof, Gross Wüstenfelde, Altkalen, Demmin, Tentzerow, Alt Tellin um schließlich in Siedenbüssow am Bikerhotel “Das Gutshaus” zu landen. Gegen
18:30 Uhr haben wir dann das Hotel erreicht. Als erstes hatten wir uns die Zimmer geben lassen und sind dann zum Abendessen gegangen, da in den Hotelzimmerkosten Frühstück und Abendbuffet
enthalten war. Nach dem Abendessen hatten wir den Abend beim gemütlichen Beisammensein ausklingen lassen.
Am Samstag, dem 30.05.2009, hieß es 08:30 Uhr Frühstück, 09:30 Uhr versammeln an den Wing’s und dann auf Tour gehen. Ziel dieses Tages war Stettin / Polen. Unser erstes Zwischenziel war die Burg Kempenow in Kempenow.
(Die Anlage wurde im 13. Jh. errichtet. 1331 als Burg erstmals urkundlich erwähnt. Zur gleichen Zeit übernimmt das Geschlecht derer von Heydebrech als Lehnsherren die Burg bis
ins 16. Jh. Nach dem 30. jährigen Krieg kam die Burg mit einigen Unterbrechungen bis 1720 in schwedischen Besitz.)
Anschließend fuhren wir weiter in Richtung Stettin. Unser Weg führte uns durch Friedland, Pasewalk, Löcknitz an die polnische Grenze und weiter nach Stettin. Bevor wir unser Ziel erreichen konnten, mussten wir aufgrund einer Umleitung, die wir auch noch
übersehen hatten, durch teils unwirkliches Gelände fahren. Zu guter letzt hatten wir dann doch noch unser Ziel erreicht. Da die Zeit bereits sehr fortgeschritten war und wir auf dem Rückweg noch an der Grenze
die Einkaufsmeile besuchen wollten, sind wir dann langsam aufgebrochen. Von der Einkaufsmeile ging die Fahrt ab Pasewalk auf der Autobahn direkt zum Hotel, wo wir ca. 19:00 Uhr angekommen
sind. Das Abendbuffet wurde gerade eröffnet. Zum Abendessen hat es reichlich Pute am Spieß mit entsprechenden Beilagen gegeben. Um
21:00 Uhr sollte an diesem Abend eine Lifeband spielen, die Nils (Hotelbesitzer) organisiert hatte. Es war ein lustiger Abend.
Am Pfingstsonntag, dem 31.05.2009, sah unsere Planung vor, dass wir die Insel Usedom
besuchen wollten. Frühstück war wieder um 08:30 Uhr, Treffen an den Wing’s um 09:30 Uhr angesagt. Es hatte auch hervorragend geklappt.
Um 09:40 Uhr kamen wir los. Statt auf sogenannten Schnellstraßen zu fahren, wollten wir auf Nebenstraßen ein bisschen durch die schöne
Landschaft von MeckPomm fahren. Leider war es nur ein Versuch, da nach der zweiten Straße wegen des buchstäblichen Knüppelpflasters
gestreikt wurde. Mit der Wing nicht befahrbar!. Also hielten wir uns auf den Hauptstraßen und fuhren dort in Richtung Anklam. Von Anklam
fuhren wir dann nach Usedom, Dargen, Bossin, Zirchow weiter in Richtung Ahlbeck um auf der Hauptstraße 111 zum Hafen nach Swinemünde
(Polen) zu fahren. In Swinemünde am Hafen hatten wir nur eine kurze Rast gemacht, weil wir noch einiges zur Besichtigung vor uns hatten.
Auf dem Rückweg machten wir vor der polnischen Grenze auf der Kaufmeile zum Shopping noch einmal eine längere Pause. Dann fuhren wir weiter zum nächsten Ziel “Seebrücke Heringsdorf”, die wir aufgrund von
Sperrungen sehr umständlich erreichten. Die Besichtigung der berühmten Seebrücke war angesagt und gleichzeitig hatten wir dann etwas zur Stärkung getan. Weiter ging es zu unserem nächsten Ziel. Auf
der 111 fuhren wir zur “Seebrücke Zinnowitz” mit der Attraktion “der Tauchglocke”. Angekommen sind wir dort um 16:20 Uhr. Auf der Brücke an der Tauchglocke erfuhren wir,
dass der nächste Tauchgang erst um 17:00 Uhr stattfinden und ca. 30 - 40 Minuten dauern sollte. Da wir aber noch nach Penemünde wollten, wurde uns die Zeit zu knapp und wir verzichteten auf einen Tauchgang.
Dann fuhren wir weiter nach Penemünde und landeten als erstes am ausgestellten U-Boot im Hafen, das zu besichtigen war. Leider sind wir
hier zu spät angekommen und konnten das U-Boot nicht mehr von innen besichtigen. Nach einer ausgedehnten Pause machten wir uns wieder auf die Rückfahrt zum Hotel.
Pfingstmontagmorgen war dann -“leider”- wieder die Heimreise angesagt. Nach dem Frühstück (08:30 Uhr) war wieder Treffen an den
Maschinen (09:30 Uhr), so dass wir um 09:45 Uhr zur Rückfahrt abfuhren. Zurück fuhren wir auf dem schnellsten Weg (nicht Autobahn) nach
Schwerin - dort aßen wir zu Mittag - dann nach Ratzeburg, wo wir uns alle voneinander verabschiedeten und jeder den kürzesten Weg nach Hause nahm.
Es war eine tolle Pfingsttour mit schönstem Wetter (alle Tage), einer ausgezeichneten Stimmung mit viel Lachen und einer guten Harmonie. Deswegen ein “leider”, dass es schon vorbei war!
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