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Da das Frühjahr mit einer tollen Wetterlage begonnen hat und die
Voraussichten für den 1. Mai 2009 hervorragend waren, hat unser Clubfreund Manne den Vorschlag gemacht, dass wir eine Mehrtagestour vom 01. - 03. Mai in den Harz machen sollten. Er
würde die Zimmer besorgen und alles weitere organisieren. Es meldeten sich bei Manne 7 Paare und drei Single, so dass wir mit 10 Maschinen unterwegs wären.
Am 01. Mai war es dann soweit. 09:30 Uhr war Treffen an der ARAL-Tankstelle in Rellingen (Ingrid + Manne, Claudia + Mocca, Inge + Dieter, Hedi + Eberhard, Doris + Hermann, Petra +
Hans-Werner, Margret + Bernd, Erich und Heino - Buddy ist schon einen Tag vorher nach Uslar gefahren) und gegen 10:00 Uhr konnten wir dann bei herrlichem Wetter mit 9 Maschinen losfahren.
Als erstes führte uns Manne auf die A23 in Richtung Hamburg, um hinter Hamburg auf der A250 weiter nach Lüneburg zu fahren. Von dort an kamen wir auf die B4 in Richtung Uelzen und
Gifhorn. Am Windmühlenmuseum machten wir auf dem Parkplatz eine längere Rast. In das Freilichtmuseum sind wir nicht gegangen, da wir zum Besichtigen mit der Zeit nicht ausgekommen wären. Dann ging es, nachdem sich alle
gestärkt und geraucht hatten, weiter in Richtung Wolfsburg. Um nicht durch die ganze Stadt fahren zu müssen, fuhren wir auf einem Teilstück der A39 bis zur Anschlussstelle Flechtorf.
Danach fuhren wir weiter durch Hordorf, Cremlingen, Sickte, Schöppenstedt bis Wernigerode. Ab Wernigerode fuhren wir eine Teilstrecke neben der Brockenbahn und machte eine letzte Rast
bei der Bahnüberquerung “Drei Annen Hohne”. Die letzte Etappe unserer Anfahrt zum Hotel “Zur Erholung” in Braunlage bewältigten wir auch noch. Am Spätnachmittag erreichten wir dann unser
Hotel. Nun hieß es erst einmal die Hotelzimmer beziehen, Goldwings in die Garage und ein Bier trinken. Um 19:00 Uhr war dann das Abendessen vorgesehen. Zum Abschluss des Abends
sind wir noch einmal in den Ort zum Eisessen gegangen.
Am Samstag, dem 02.05., wurde gemeinsam um 08:30 Uhr zum Frühstück “geblasen”. Um 09:30 Uhr wollten wir uns an den Maschinen treffen und um 10:00 Uhr zur Tages-Harz-Rundtour starten. Vom Hotel aus war unser erster Weg
in Richtung Süden durch Wieda, Bad Sachsa, Ostehagen, Bartoilfelde, Barbis, Herzberg am Harz über Sieber nach Sankt Andreasberg zur Sommerrodelbahn. Mit einer Länge von 550
Metern und einem Höhenunterschied von 130 Metern bietet die Sommerrodelbahn am Matthias-Schmidt-Berg ein besonderes Erlebnis, was wir (bzw. einige von uns) uns nicht entgehen lassen
wollten. Also nichts wie Karten besorgen, mit dem Lift auf den Berg und mit dem Rollschlitten wieder den Berg runter. Es sah im nachhinein am Anfang schlimmer aus als es wirklich war. Trotzdem
hatte es Spaß gemacht. Anschließend wurde das beiliegende Restaurant angesteuert.
Weiter fuhren wir dann zur Adolf-Gustav-Stabkirche nach Hahnenklee bei Goslar.
“Eine norwegische Kirche im Oberharz. Die Stabkirche Hahnenklee ist in Bauweise und Ausstattung einzigartig unter den Kirchenbauten Deutschlands und komplett aus Holz. Eine kurze Beschreibung des von Baurat Karl Mohrmann,
Hannover, in den Jahren 1907 und 1908 fertiggestellten Bauwerks. Nach knapp zehnmonatiger Bauzeit wurde die Kirche am 28. Juni 1908 eingeweiht. Viele Stilformen in und an unserer Kirche weisen
auf die Bauformen der Wikinger Schiffe zurück (Drachenköpfe an den Giebeln, Midgardschlangen am Dachfirst u. a.). Das Bronzegeläut aus dem Jahr 1958 mit den Tönen h' und d'' und (1975) e'' und g''
entspricht dem Anfang des altkirchlichen Lobgesanges der Engel in der Heiligen Nacht: Gloria in excelsis Deo. Die Orgel der Stabkirche wurde 1994 durch die Firma Goll Luzern eingebaut. Die Goll-Orgel
besitzt 27 Register auf zwei Manualen und dem Pedal. Sie hat eine mechanische Spiel- und Registertraktur. “
Nach dem Besichtigen der Stabkirche fuhren wir weiter zu unserem letzten Ziel “Torfhaus”, einem Motorradtreffpunkt im
Oberharz mit Fernaussicht auf den Brocken. Als wir dort ankamen tummelten sich etliche Biker auf dem Parkplätzen.
Das Abstellen der Wing’s und einen Rundgang machen war selbstverständlich. Danach fuhren wir wieder zum Hotel nach Braunlage zurück.
Nach dem Abendessen war gemütliches Beisammensein angesagt.
Am Sonntag, dem 03.05., war wieder Frühstück um 08:30 Uhr
festgelegt. Um 10:00 Uhr sollte es dann wieder in Richtung Heimat gehen. Obwohl die Wetteraussichten zum Nachmittag Regen angesagt haben, konnten wir bei schönstem Wetter losfahren. Bis
Garlsdorf hatten wir wunderschönes Wetter, was sich dann schnell änderte. Auf unserem letzten Rastplatz zogen wir uns dann auch vorsichtshalber unser Regenzeug an, was sich im nachhinein als
klug herausstellte. Denn kaum waren wir weitergefahren, fing es auch an zu regnen. Nach einem Tankzwischenstop zum Tanken fuhren wir dann direkt auf die Autobahn und nach Hause.
Es war wieder eine harmonisch und tolle Mehrtagestour.
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